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EU regulation

Fünf Rechtsakte, ein Produktdatensatz

ESPR, Batterieverordnung, CSRD, EUDR und PPWR verlangen jeweils einen Ausschnitt derselben Daten dazu, woraus ein Produkt besteht, woher es kommt und wohin es geht. Nur eine davon schafft den Pass.

Rahmenwerk
ESPR (EU) 2024/1781
Erstes verbindliches Datum
Februar 2027
Übergang
≈18 Monate je Rechtsakt

Definition

Wann verlangt die EU einen digitalen Produktpass?

Die Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte führt Pässe Produktgruppe für Produktgruppe über delegierte Rechtsakte ein, gestaffelt von 2026 bis 2030, wobei Eisen und Stahl zuerst erwartet werden. Jeder Rechtsakt lässt rund achtzehn Monate bis zur Durchsetzung. Die EU-Batterieverordnung verlangt gesondert einen Batteriepass ab Februar 2027.

The distinction between the framework and its delegated acts is the one that decides your timeline. The ESPR is in force; your obligation begins when your product group’s act is adopted.

Der Auftrag

Die Fristen, die entscheiden, wann das Ihr Problem wird

Digitale Produktpässe kommen nicht mit einem einzigen Starttermin. Sie kommen Produktgruppe für Produktgruppe, über delegierte Rechtsakte, jede mit eigener Vorlaufzeit.
  1. Entwaldungsfreie Sorgfaltspflicht mit parzellengenauer Geolokalisierung für die erfassten Rohstoffe.

  2. Geprüfte Nachhaltigkeitsberichterstattung nach den ESRS, gestaffelt nach Unternehmensgröße und Börsennotierung.

  3. Digitale Produktpässe je Produktgruppe über delegierte Rechtsakte, Eisen und Stahl voraussichtlich zuerst. Jeder Rechtsakt lässt etwa 18 Monate bis zur Durchsetzung.

  4. Der Batteriepass wird für LMT-, EV- und Industriebatterien über 2 kWh verpflichtend.

  5. Die übrigen Prioritätsproduktgruppen kommen gestaffelt hinzu und weiten die Passpflicht auf die meisten in der EU verkauften Waren aus.

Dates reflect the instruments as adopted. Delegated acts under the ESPR are still being made; we track them as they are published and flag which of your products fall in scope.

Die fünf Rechtsakte

Was jeder davon erfordert

Jede Fundstelle unten verweist auf den konsolidierten Text auf EUR-Lex. Wo ein Datum noch nicht feststeht, sagt der Eintrag das, statt eines zu schätzen.
EU-Rechtsakte, die Daten auf Produktebene verlangen, ihre Anforderungen und Anwendungstermine
RechtsaktWhat it requiresWhen it applies
ESPR (EU) 2024/1781A Digital Product Passport per product group, defined by delegated acts, plus ecodesign requirementsFramework in force; passports phased 2026–2030 per group
Battery Regulation (EU) 2023/1542A battery passport for LMT, EV and industrial batteries above 2 kWh, with due diligence and recycled contentBattery passport from February 2027
CSRD (EU) 2022/2464Audited sustainability disclosure under the ESRS, including value chain informationPhased by company size and listing status; in force
EUDR (EU) 2023/1115Deforestation-free due diligence with plot-level geolocation for relevant commoditiesIn Kraft
PPWR (EU) 2025/40Packaging recyclability grades and minimum recycled content, with format restrictionsGestaffelt

Antworten

Häufig gestellte Fragen

Welche EU-Verordnung schafft eigentlich den digitalen Produktpass?

Die Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (EU) 2024/1781. Sie ist eine Rahmenverordnung: Sie etabliert den Pass als Instrument und führt ihn dann Produktgruppe für Produktgruppe über delegierte Rechtsakte ein, die jeweils die zu tragenden Felder und den Wirksamkeitszeitpunkt festlegen.

Was ist ein delegierter Rechtsakt, und warum ist er hier so wichtig?

Ein delegierter Rechtsakt ist Sekundärrecht, das die Kommission auf Grundlage der in der Rahmenverordnung übertragenen Befugnisse erlässt. Unter der ESPR deckt jeder eine Produktgruppe ab und legt deren Anforderungen fest. Das ist entscheidend, weil Ihre Pflicht durch den Rechtsakt Ihrer Gruppe definiert wird, nicht durch die Rahmenverordnung — und bis dieser Rechtsakt existiert, ist die Feldliste nicht endgültig.

Wie viel Zeit haben wir, sobald unser delegierter Rechtsakt verabschiedet ist?

Etwa achtzehn Monate, wobei die genaue Übergangsfrist in jedem Rechtsakt festgelegt wird. Das klingt großzügig, bis man bedenkt, dass das Einsammeln zuordenbarer Nachweise von Tier-2- und Tier-3-Lieferanten regelmäßig länger dauert — weshalb Programme, die erst nach der Verabschiedung starten, meist zu spät kommen.

Gilt das für Unternehmen außerhalb der EU?

Sie gilt für Produkte, die auf dem EU-Markt in Verkehr gebracht werden, unabhängig davon, wo das Unternehmen ansässig ist oder wo das Produkt hergestellt wurde. Ein Hersteller außerhalb der EU, der eine EU-Marke beliefert, hält typischerweise die Daten, die der Pass braucht — deshalb werden Nicht-EU-Lieferanten früh in diese Programme hineingezogen.

Was passiert, wenn ein Produkt keinen konformen Pass hat?

Es darf nicht rechtmäßig auf dem EU-Markt in Verkehr gebracht werden. Die Durchsetzung liegt bei den nationalen Marktüberwachungsbehörden, die Abhilfemaßnahmen verlangen, die Bereitstellung beschränken oder ein Produkt zurücknehmen können. Die Sanktionen setzen die Mitgliedstaaten, sodass die Folgen je Land variieren — die Pflicht nicht.

Verlangen diese fünf Verordnungen unterschiedliche Daten?

Sie stellen unterschiedliche Fragen an denselben zugrunde liegenden Produktdatensatz. Zusammensetzung, Herkunft, Fußabdruck und Lebensende tauchen in mehreren davon unter verschiedenen Namen und Berichtsformaten auf. Einmal gegen ein normenbasiertes Modell zu erheben und in jedes Format zu projizieren, macht aus fünf Programmen eines.

Next step

Herausfinden, welche Rechtsakte Ihre Produkte erreichen

Senden Sie uns eine Produktliste. Wir sagen Ihnen, welche der fünf gelten, in welcher Reihenfolge und was jede verlangt, das Sie derzeit nicht halten.

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